Gezeiten

Die Entstehung der Gezeiten – Ebbe & Flut einfach erklärt

Die Gezeiten entstehen durch die Gravitationskräfte des Mondes und der Sonne auf die Erde. Der Mond zieht das Wasser der Ozeane an, wodurch auf der mondzugewandten Seite Flut entsteht. Gleichzeitig gibt es eine zweite Flut auf der gegenüberliegenden Seite, da die Erde selbst leicht verzogen wird.

Springfluten: Wenn Mond und Sonne in einer Linie stehen (Neumond/Vollmond), verstärken sich ihre Kräfte und führen zu besonders hohen Fluten.
Nippfluten: Bei Halbmond, wenn Mond und Sonne im rechten Winkel stehen, sind die Gezeiten schwächer.

Da sich die Erde dreht und der Mond seine Bahn zieht, wechseln sich Hoch- und Niedrigwasser etwa alle 12 Stunden und 25 Minuten ab.

Achtung im Wattenmeer! Bei Ebbe wird das Watt sichtbar, doch das Wasser kann schnell zurückkehren. Wattwanderungen sollten daher nur mit einem erfahrenen Führer unternommen werden.

Kurz gesagt: Gezeiten entstehen durch die Anziehungskräfte des Mondes und der Sonne – und beeinflussen das Leben an den Küsten weltweit.